Turnfahrt 1. & 2. September 2018

Am Samstag Morgen ging es los Richtung Engadin, bereits in Oberglatt gingen jedoch schon zwei unserer Kameraden verloren. Sie wollten noch etwas Proviant, Weisswein, für die Zugfahrt einkaufen und verpassten dabei den Zug. Zum Glück fahren die Züge im Viertelstundentakt nach Zürich, so waren dann dort wieder alles zusammen. Nach ca. vier Stunden Fahrt erreichten wir Scuol, von dort ging es mit dem Bus weiter nach S-charl, wo wir unsere Wanderung starteten. Aufgrund des mässig guten Wetters und den frischen Temperaturen gab aus auf der Hinfahrt schon die ersten Sprüche, wir würden wieder durch den Schnee wandern wie letztes Jahr. Wir waren jedoch guten Mutes das uns dies nicht wieder passieren würde und liessen uns von den leicht überzuckerten Bergspitzen nicht beirren.

Nach den ersten Kilometern stieg der Weg steil an und es standen uns ca. 1000 Höhenmeter bevor. Mit den Höhenmetern kamen auch die ersten Schneefelder und auf dem höchsten Punkt kämpften wir uns durch fast 30cm tiefen Schnee. Zum Glück ist unser Organisator, Beni, gut ausgerüstet mit einer Uhr inklusive GPS. Er fand souverän den Weg durch Schnee und Nebel. Nach gut viereinhalb Stunden sind wir bei der Lischana Hütte angelangt und genossen den wärmenden Kafi Lutz.

Leider wurde das Wetter nicht besser und wir sahen nicht sehr viel von der eigentlich schönen Aussicht. Den Abend verbrachten wir bei Bier und Lutz mit dem Känguru Kartenspiel. Das Spiel ist sehr originell, man konnte über die Aufteilung der Karten diskutieren, Kapitalismus und Kommunismus ausrufen, Nazis schlagen und sich die Razupaltuff-Karte, vergleichbar mit dem Schwarzen Peter, zuschieben

Am nächsten Tag hätte uns Beni planmässig durch das Val Uina nach Sur-En geführt. Aufgrund der Schneeverhältnisse kürzten wir jedoch unsere Tour ab und gönnten uns nach dem Abstieg nach Scuol noch zwei Stunden im Thermalbad. Die Sauna war richtig entspannend, nur Beni war mal kurz nervös als er sein Badetuch nicht mehr fand.

Bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten, gab es noch für jeden ein Glace. Da von Landquart nach Zürich die freien Plätze rar waren, machten wir es uns im Gang bequem und Alex setzte sich aufs WC. Die Meier-Würfel drehten ununterbrochen ihre Runden und so wurde auch noch der eine oder andere Flachmann oder Wein leer. Zum Abschluss gabs dann wie letztes Jahr noch ein Bier im Federal am HB.